Für Fachkräfte
Ich kenne die Arbeit in der Jugendhilfe aus zehn Jahren eigener Berufspraxis. Ich war selbst in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, in der stationären Jugendhilfe und im Betreuten Wohnen tätig – zuletzt in der Regionalleitung. Heute arbeite ich als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Institutsleiter, Dozent und Supervisor. Diese zwei Perspektiven – pädagogisch und psychotherapeutisch, aus der Praxis und aus der Lehre – sind das, was ich in Supervision und Fortbildung anbiete.
Mein Angebot richtet sich an Teams und Mitarbeitende der stationären und ambulanten Jugendhilfe, an Leitungen und Träger sowie an approbierte Kolleg:innen aus Psychotherapie und angrenzenden Feldern.
Supervision
Als Supervisor begleite ich Einzelpersonen und Teams in ihrer fachlichen Arbeit. Am Institut für Verhaltenstherapie Berlin (IVB) bin ich zusätzlich in der verhaltenstherapeutischen Fallsupervision für approbierte Kolleg:innen tätig.
Teamsupervision
Für Einrichtungen der stationären und ambulanten Jugendhilfe, Wohngruppen, Clearingstellen und sozialpädagogische Teams. Fachliche Fragen, institutionelle Rahmenbedingungen und die Belastungen der Mitarbeitenden haben dabei gleichermaßen Platz.
Fallsupervision im Gruppensetting
Für approbierte Kolleg:innen und interdisziplinäre Teams, die fallbezogen reflektieren und voneinander lernen möchten.
Fallsupervision im Einzelsetting
Für approbierte Kinder- und Jugendlichen- sowie Psychologische Psychotherapeut:innen. Ein geschützter Raum für die Reflexion eigener Behandlungen.
Einzelsupervision für Fachkräfte
Für Mitarbeitende aus der Jugendhilfe, die nach schwierigen Fällen oder Krisen nicht zur Ruhe kommen. Ein Ort, an dem das Grübeln nach dem Dienstschluss sortiert werden darf.
Schwerpunkte der Supervision
Verhaltenstherapeutische Fallarbeit mit entwicklungsaufgabenbezogenem Fallverständnis bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen · Traumasensibles Arbeiten · Arbeit mit geflüchteten und unbegleiteten minderjährigen Kindern und Jugendlichen · Schnittstelle SGB V / SGB VIII, KJHG-Psychotherapie · Krisen- und Risikomanagement · Teamdynamik und Belastungsregulation
Fortbildungen
Meine Fortbildungen sind praxisorientiert und erlebnisbasiert – wenig frontaler Input, viel Üben an konkreten Situationen. Sie können einzeln gebucht werden oder als Reihe. Aktuell umfasst das Curriculum zwölf aufeinander abgestimmte Seminare.
Einzelseminare
Halbtags- oder Tagesformate zu einem klar umrissenen Thema – für Teams, die gezielt an einer konkreten Fragestellung arbeiten möchten.
Curriculare Reihe
Mehrere Seminare, die sich thematisch aufeinander beziehen. Geeignet für Teams und Einrichtungen, die Fortbildung als kontinuierlichen Prozess denken.
Inhouse-Fortbildungen
Bei Ihnen vor Ort, passgenau auf Team und Setting zugeschnitten. Die Inhalte werden im Vorgespräch mit Ihnen abgestimmt. Auch Wunschfortbildungen außerhalb des Curriculums lassen sich gemeinsam konzipieren.
Fachvorträge
Für Teamtage, Klausurtagungen und Fachveranstaltungen. Impulsvorträge zu einem fachlichen Thema, häufig kombiniert mit einer kurzen Arbeitsphase.
Eine Übersicht der zwölf Seminare finden Sie im Abschnitt Fortbildungsreihe weiter unten.
Fortbildungsreihe für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Erste Orientierung
Das Curriculum ist aus der Praxis heraus entstanden und erarbeitet. Es greift die Themen auf, die in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer wieder zur Sprache kommen – und bei denen Mitarbeitende sich fachliche Handlungssicherheit und Rückendeckung wünschen.
Die Seminare sind einzeln buchbar oder als Reihe. Sie können offen ausgeschrieben werden oder als Inhouse-Format bei Ihnen vor Ort stattfinden. Die Inhalte werden im Vorgespräch mit Ihnen auf Ihr Team und Setting zugeschnitten.
Das Curriculum gliedert sich in drei Blöcke: vier Grundlagenseminare, die eine gemeinsame fachliche Basis schaffen
- sieben Praxisseminare zu spezifischen Themen
- ein Seminar zu Rolle und Haltung, das den roten Faden zusammenführt.
Grundlagen
Vier Seminare, die eine gemeinsame fachliche Sprache schaffen. Empfehlenswert als Einstieg für Teams, die sich neu aufstellen oder eine gemeinsame Haltung entwickeln möchten.
Worum es geht. Was ist entwicklungsbedingt, was ist auffällig, was ist behandlungsbedürftig? Das Seminar gibt einen fundierten Überblick über psychische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter im Zusammenhang mit den Entwicklungsaufgaben – ohne vorschnelle Pathologisierung. An konkreten Fallbeispielen ordnen wir Verhaltensweisen ein und klären die Frage, wann pädagogisches Handeln reicht und wann fachärztliche oder therapeutische Unterstützung sinnvoll ist.
Für wen. Mitarbeitende der stationären und ambulanten Jugendhilfe sowie aus angrenzenden Feldern, die sich einen sicheren Grundlagen-Überblick wünschen.
Was Sie mitnehmen. Einen klaren Orientierungsrahmen: Welche Störungsbilder gibt es, woran erkennen Sie sie, und was ist Ihre Rolle im Gesamtsystem?
Worum es geht. Beziehung ist die Grundlage jeder pädagogischen Arbeit – und gerade bei belasteten Jugendlichen zugleich die größte Herausforderung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gespräche gelingen, ohne dass Jugendliche sich verschließen: mit motivierender Gesprächsführung, Wertschätzung von Ambivalenz und konkreten Werkzeugen für die Alltagskommunikation.
Für wen. Pädagog:innen, die im Alltag viel mit belasteten oder misstrauischen Jugendlichen arbeiten und ihre Gesprächsführung schärfen möchten.
Was Sie mitnehmen. Ein konkretes Repertoire an Gesprächshaltungen und Formulierungen – und die Sicherheit, dass Beziehung belastbar werden darf, ohne dabei über die eigenen Grenzen zu gehen.
Worum es geht. Manche Belastungen machen Lärm, andere verschwinden unter der Oberfläche. Depression, Ängste und Zwänge bleiben in der täglichen Arbeit oft lange unbemerkt – gerade bei Jugendlichen, die funktionieren. Wir schauen darauf, worauf Sie achten können, wie Sie das Beobachtete einordnen und wie Sie mit Jugendlichen darüber ins Gespräch kommen, ohne vorschnell zu pathologisieren.
Für wen. Begleiter:innen, die das Gefühl kennen, dass mit einem Jugendlichen „etwas nicht stimmt“, aber nicht recht fassen können, was.
Was Sie mitnehmen. Eine geschärfte Wahrnehmung für leise Signale – und konkrete Gesprächseinstiege, um das Unausgesprochene behutsam anzusprechen.
Worum es geht. Wenn Jugendliche Grenzen testen, austeilen oder eskalieren, entsteht doppelter Druck: deeskalieren und gleichzeitig handlungsfähig bleiben. Das Seminar gibt einen fachlichen Rahmen für das Verstehen aggressiven Verhaltens und vermittelt Handlungsoptionen für den konkreten Moment – und für die Zeit danach.
Für wen. Teams, die regelmäßig mit aggressivem oder grenzüberschreitendem Verhalten konfrontiert sind und sich besser vorbereitet fühlen möchten.
Was Sie mitnehmen. Ein klares Verständnis, was hinter Wut und Aggression stecken kann, und ein praktikables Handlungsrepertoire – ohne Heldenanspruch, mit realistischer Selbsteinschätzung.
Praxisseminare
Sieben Seminare zu spezifischen Themen, die im Alltag besonders fordern. Jedes Seminar steht für sich und kann einzeln gebucht werden.
Worum es geht. Krisen kündigen sich selten an. Wenn sie da sind, braucht es klare Strukturen, geteilte Verantwortung und Mitarbeitende, die wissen, was ihre Aufgabe ist und was nicht. Wir arbeiten an konkreten Krisenszenarien aus der Jugendhilfe: erkennen, einschätzen, handeln – und das Team im Nachgang stabilisieren.
Für wen. Wohngruppenteams, Leitungen und Kolleg:innen, die Krisenprozesse in ihrer Einrichtung professioneller aufstellen möchten.
Was Sie mitnehmen. Einen praxistauglichen Ablauf für Krisensituationen, ein klareres Rollenverständnis und konkrete Formulierungshilfen für die Dokumentation und Nachbereitung.
Worum es geht. Über Suizidgedanken zu sprechen, macht sie nicht gefährlicher – es macht sie besprechbar. Das Seminar nimmt die Scheu vor dem Thema und vermittelt, wie das Gespräch gelingt, wann akute Einschätzung nötig ist und wie Sie als Team tragfähige Absprachen treffen.
Für wen. Pädagog:innen und Teams, die mit Jugendlichen arbeiten, bei denen Suizidalität ein Thema ist oder werden könnte.
Was Sie mitnehmen. Sprachfähigkeit für ein Thema, vor dem viele zurückschrecken – und ein klares Verständnis Ihrer Rolle: aufmerksam begleiten, fachlich einschätzen, bei Bedarf weitervermitteln.
Worum es geht. Viele Kinder und Jugendliche in der Jugendhilfe haben Traumatisches erlebt. Pädagogische Begleiter:innen sind in deren Alltag oft die wichtigsten Bezugspersonen – ohne Therapeut:innen zu sein. Das Seminar klärt, was Traumasensibilität im pädagogischen Kontext bedeutet: wahrnehmen, einordnen, Stabilität geben – und wissen, wo die eigene Aufgabe endet.
Für wen. Teams in der stationären Jugendhilfe, insbesondere in Einrichtungen mit vielen belasteten oder geflüchteten Jugendlichen.
Was Sie mitnehmen. Ein klares Verständnis, was pädagogisch sinnvoll ist (und was nicht) – und konkrete Werkzeuge für die tägliche Arbeit, Krisenmomente und Teamabsprachen.
Worum es geht. Wenn Jugendliche Grenzen testen, austeilen oder eskalieren, entsteht doppelter Druck: deeskalieren und gleichzeitig handlungsfähig bleiben. Das Seminar gibt einen fachlichen Rahmen für das Verstehen aggressiven Verhaltens und vermittelt Handlungsoptionen für den konkreten Moment – und für die Zeit danach.
Für wen. Teams, die regelmäßig mit aggressivem oder grenzüberschreitendem Verhalten konfrontiert sind und sich besser vorbereitet fühlen möchten.
Was Sie mitnehmen. Ein klares Verständnis, was hinter Wut und Aggression stecken kann, und ein praktikables Handlungsrepertoire – ohne Heldenanspruch, mit realistischer Selbsteinschätzung.
Worum es geht. Angst ist ein normales Gefühl – wenn sie aber den Alltag bestimmt, verkleinert sie das Leben. Im Mittelpunkt steht, wie Sie zwischen gesunder Vorsicht und hinderlicher Angst unterscheiden, wie Vermeidungsverhalten zur Falle wird und wie pädagogische Begleiter:innen Jugendliche so unterstützen können, dass sie ihre Welt wieder erweitern.
Für wen. Pädagog:innen, die Jugendliche mit Schulangst, sozialen Ängsten, Trennungsängsten oder diffusen Sorgen begleiten.
Was Sie mitnehmen. Ein praxistaugliches Modell, wie Angst entsteht und was sie aufrechterhält – und Handwerkszeug, um Jugendliche behutsam zu kleinen Expositionen im Alltag zu ermutigen.
Worum es geht. Zwänge sind mehr als Marotten. Sie können den Alltag so stark strukturieren, dass kaum noch Raum für anderes bleibt – für die Jugendlichen selbst und für das gesamte Wohngruppengefüge. Das Seminar vermittelt, wie Zwänge entstehen, warum sie so schwer abzulegen sind und wie Sie als Fachkraft Ruhe und Klarheit bewahren.
Für wen. Teams, die in ihrer Arbeit mit Jugendlichen mit Zwangssymptomatik konfrontiert sind.
Was Sie mitnehmen. Ein fachliches Verständnis der Zwangsdynamik und eine Haltung, die weder mitmacht noch konfrontiert – sondern begleitet.
Worum es geht. Depressive Jugendliche ziehen sich zurück, ziehen andere mit – und lassen Begleiter:innen oft ratlos zurück. Wir schauen, wie Sie depressive Symptomatik erkennen, wie Sie Antriebslosigkeit und Rückzug im Alltag begegnen können und wie Sie als Team mitgehen, ohne sich selbst in die Erschöpfung zu arbeiten.
Für wen. Pädagog:innen und Teams, die Jugendliche mit depressiven Symptomen begleiten und sich manchmal selbst ausgelaugt fühlen.
Was Sie mitnehmen. Ein differenziertes Bild der Depression im Jugendalter – und ein Alltagsrepertoire, das für Jugendliche hilfreich ist und Sie als Begleiter:in entlastet.
Rolle und Haltung
Ein Seminar, das den roten Faden des Curriculums zusammenführt – und besonders geeignet ist als Abschluss einer Reihe oder als eigenständiger Reflexionstag.
Worum es geht. Ein Fortbildungstag, der etwas anders ist: wenig frontaler Input, sondern ein Reflexionstag mit praktischer Arbeit an eigenen Fällen und schwierigen Situationen. Sie klären Ihre Rolle, erkennen und benennen Grenzen und üben an konkreten Situationen, die Sie beschäftigen. Am Ende des Tages gehen Sie nicht mit der Illusion, alles lösen zu können und zu müssen – aber vielleicht mit einem Satz, der Ihnen in einer schwierigen Situation hilft.
Für wen. Mitarbeitende und Teams, die nach einer Reihe fachlicher Seminare die eigene Rolle klären möchten – oder die auch ohne Vorlauf einen Reflexionstag brauchen.
Was Sie mitnehmen. Mehr Klarheit über die eigene Rolle, mehr Selbstmitgefühl und die Gewissheit, dass Sie mit Ihrer Arbeit etwas leisten, was Therapie nicht ersetzen kann.
Meine Arbeitsweise
Worauf meine Arbeit aufbaut
Meine Arbeit ist verhaltenstherapeutisch fundiert und integrativ. Ich greife auf systemische, motivationsbasierte und lösungsorientierte Zugänge zurück, wenn sie weiterhelfen. Fünf Leitlinien prägen, wie ich mit Mitarbeitenden und Teams arbeite:
Entwicklungspsychologische Fundierung
Biologische, neuronale und psychosoziale Entwicklungsprozesse im Kindes- und Jugendalter bilden den Rahmen meiner Arbeit. Vieles, was auf den ersten Blick irritiert, wird mit diesem Blick einordbar – und weniger dramatisch.
Geringstmöglich pathologisieren
Vieles im Jugendalter ist entwicklungsbedingt, Ausdruck von Not und nicht gleich behandlungsbedürftig. Diese Haltung schützt Jugendliche vor Etikettierung – und Mitarbeitende vor unnötiger Überforderung.
Bedürfnisorientierung nach Grawe
Bindung, Selbstwert, Kontrolle, Lustgewinn – diese vier Grundbedürfnisse sind Leitfaden für tragfähige Beziehungsarbeit. Sie helfen, Verhalten zu verstehen, statt es nur zu bewerten.
Motivierende Gesprächsführung
Ambivalenz wird nicht bekämpft, sondern erkundet. Wahlfreiheit ist zentral – auch in Situationen, in denen es oberflächlich keine gibt.
Beziehung vor Intervention
Erst Beziehung, dann alles andere. Das ist kein Zusatz – das ist der Kern.
Didaktische Handschrift
Meine Seminare arbeiten mit konkreten Situationen aus Ihrem Alltag. Wenig frontaler Input, viel Üben – nach dem Prinzip der Deliberate Practice: kleine Einheiten, klar definiert, mit sofortigem strukturiertem Feedback.
Einige Formate, die meine Arbeit erkennbar machen:
Übungen aus der Filmbranche
In Rollenspielen heißen die Rollen nicht „Übende:r“ und „Beobachter:in“, sondern Hauptrolle, Gegenrolle, Regie. Durchgänge heißen Takes. Das entdramatisiert und entlastet: Die Szene muss nicht „fertig“ sein, sondern wird gemeinsam entwickelt.
Joker-Mechanik
Jede Kleingruppe hat einen Joker mit drei Karten: Zeig mir. Sag mir. Pause. Wenn die Hauptrolle festhängt, zieht sie eine Karte. Der Joker ist ausdrücklich kein Versagen, sondern Teil des Lernens.
Cut-Karte für die Leitung
Ich kann jederzeit „Cut“ rufen – nicht nur zur Korrektur, sondern auch, um gelungene Momente festzuhalten oder einen Lernimpuls zu nutzen.
Drei Schwierigkeitsstufen in den Rollenspielen
Jede Übung hat Stufe 1 (Standard), Stufe 2 (herausfordernd), Stufe 3 (Worst Case). Begonnen wird mit Stufe 1 – niemand muss beweisen, dass er das Schwierigste kann.
Abschlussritual
Am Ende jedes Seminartages: Was nehme ich mit, was lasse ich hier? Bewusst entlastend.
Ein Leitsatz, der meine Haltung zusammenfasst
Mitarbeitende in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen machen sich manchmal klein. „Wir sind keine Therapeuten“ ist kein Ausdruck von Bescheidenheit, sondern ein Selbstverkleinerungsreflex, der pädagogische Kompetenz unsichtbar macht. Gegen diesen Reflex arbeite ich – in Fortbildung und Supervision gleichermaßen. Denn pädagogische Kolleg:innen können etwas, das Therapie nicht leisten kann: Alltag, Kontinuität, Beziehung über Jahre, Nähe im Alltäglichen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Frage |
Antwort |
|---|---|
Was kostet eine Fortbildung oder Supervision? |
Honorare werden individuell vereinbart – abhängig von Format, Umfang und Trägerstruktur. Sie erhalten nach einer Anfrage zeitnah ein konkretes Angebot. |
Wie läuft eine Inhouse-Fortbildung ab? |
Wir starten mit einem kostenfreien Vorgespräch, in dem wir Anliegen, Team und Rahmen klären. Darauf aufbauend erstelle ich einen konkreten Ablaufvorschlag. Am Seminartag arbeiten wir an Ihren realen Situationen. Zum Abschluss erhalten Sie eine schriftliche Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte. |
Ab wie vielen Teilnehmenden lohnt sich ein Inhouse-Tag? |
Ein Inhouse-Format lohnt sich typischerweise ab acht bis zehn Teilnehmenden. Nach oben hin empfehle ich maximal achtzehn Personen, damit die Übungsanteile wirksam bleiben. |
Bieten Sie auch Online-Formate an? |
Ja. Supervision läuft je nach Wunsch in Präsenz in Berlin-Neukölln, vor Ort bei Ihnen oder online über eine datenschutzkonforme Videoplattform. Fortbildungen finden bevorzugt in Präsenz statt, da viele Übungsformate davon leben – Online-Einheiten sind möglich, wenn Präsenz nicht machbar ist. |
Wie viele Sitzungen braucht gute Teamsupervision? |
Supervision entfaltet ihre Wirkung über Kontinuität. Üblich sind regelmäßige Sitzungen im Abstand von vier bis sechs Wochen über mindestens ein halbes Jahr. Einzeltermine können sinnvoll sein, ersetzen aber keine laufende Begleitung. |
Können einzelne Seminare kombiniert werden? |
Ja. Das Curriculum ist modular. Sie können einzelne Seminare buchen, sinnvolle Kombinationen zusammenstellen oder das gesamte Curriculum als Reihe über mehrere Monate hinweg absolvieren. |
Wie ist das mit Datenschutz und Schweigepflicht in der Fallsupervision? |
Alles, was in der Supervision besprochen wird, unterliegt strikter Schweigepflicht. Fälle werden in anonymisierter Form bearbeitet. Bei Teamsupervision klären wir zu Beginn, was im Team bleibt und was nach außen kommuniziert werden darf. |
Kann meine Einrichtung Wunschthemen für eine Fortbildung vorschlagen? |
Ja, unbedingt. Neben dem bestehenden Curriculum entwickele ich mit Ihnen gemeinsam Wunschfortbildungen – vorausgesetzt, das Thema liegt in meinem fachlichen Kern. Im Vorgespräch klären wir, ob der Bedarf und meine Expertise zusammenpassen. |
Wie schnell kann ich einen Termin bekommen? |
Für ein erstes Gespräch finden sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Wochen Termine. Die Vorlaufzeit für Inhouse-Fortbildungen beträgt meist einige Monate – abhängig von Umfang und Terminwünschen. |
Arbeiten Sie auch außerhalb Berlins? |
Ja. Inhouse-Fortbildungen biete ich bundesweit an, ebenso Fachvorträge. Reisekosten werden gesondert ausgewiesen. |
Wie läuft eine Anfrage ab? |
Am einfachsten per E-Mail oder über das Kontaktformular. Eine kurze Beschreibung Ihrer Einrichtung, des gewünschten Formats und des ungefähren Zeitrahmens genügt. Ich melde mich zeitnah für ein erstes Gespräch. |
Kontakt
Gerne besprechen wir welche Form der Unterstützung am besten passt. Bei Interesse an einem ersten Gespräch genügt eine kurze Nachricht.
Hinweis: Praxis für Privatversicherte, Beihilfeberechtigte, Selbstzahler sowie gesetzlich Versicherte im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens (§ 13 Abs. 3 SGB V).
Bitte den Versicherungsstatus angeben.
Praxisadresse
Praxis Radtke
Braunschweiger Strasse 30
12055 Berlin
Die Praxis ist links. Bitte bei Praxis Radtke klingeln. Ein Wartebereich ist vorhanden.
Verkehrsanbindung:
S-Bahn: S-Bahnhof Sonnenallee (5-7 Min. zu Fuß)
Bus: M41 – Haltestelle Sonnenallee (5 Min. zu Fuß)
Bus: 171 – Haltestelle Niemetzstrasse (2 Min. zu Fuß)
Autobahnanschluss A100 – Abfahrt Sonnenallee (1km)